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Seen in Mittel- und Südkärnten

In Mittel- und Südkärnten wechseln sanfte Hügel, offene Talräume, bewaldete Ufer und die steile Kulisse der Karawanken. Die Seen liegen in diesen Landschaften nicht alle gleich: Manche sind als warme Badeseen bekannt, andere fallen durch naturnahe Ufer oder ihre Lage am Fuß eines Berges auf. Wer Wassererlebnis mit Spaziergängen, Ortsbesuchen oder einem Blick auf das Gebirge verbinden möchte, findet in beiden Landesteilen unterschiedliche Ausgangspunkte.

Seen zwischen Hügelland und Karawanken: vier Fakten

  • Der Klopeiner See zählt zu Kärntens großen Seen und ist für sein warmes Wasser bekannt.
  • Der Gösselsdorfer See ist bis zu 3 Meter tief; der Klopeiner See erreicht 48 Meter Tiefe.
  • Der Flatschacher See liegt bei Feldkirchen, der Maltschacher See östlich davon in einer Hügellandschaft mit Weinbergen.
  • Der Pirkdorfer See liegt am Fuß der Petzen im Geopark Karawanken.

Südkärntens Seen und die Bergkulisse der Karawanken

Im Seengebiet bei Sankt Kanzian liegen mehrere Gewässer nahe beieinander. Der Klopeiner See ist der größte Bezugspunkt für den Aufenthalt am Wasser. Der benachbarte Turnersee liegt windgeschützt und grenzt an das artenreiche Sablatnigmoor. Damit begegnen sich offene Seefläche und ein Feuchtgebiet mit Schilf und Moorlebensräumen. Der Kleinsee bildet einen weiteren Teil dieser Seenlandschaft; er ist unter Anglerinnen und Anglern für seine Fischarten bekannt. Die drei Seen bieten somit unterschiedliche Perspektiven auf Wasser, Ufervegetation und die umliegende Kulturlandschaft.

Etwas weiter östlich liegt der Gösselsdorfer See in den Gemeinden Eberndorf und Sittersdorf. Er ist mit bis zu drei Metern deutlich flacher als der Klopeiner See und liegt vor der Bergkulisse der Karawanken. Diese Größenunterschiede helfen, die Gewässer einzuordnen: Der eine See reicht deutlich tiefer, der andere ist flach und von Uferlandschaft geprägt. Im Süden Kärntens gehören außerdem der Pirkdorfer See bei Feistritz ob Bleiburg und der Freibach-Stausee in Zell zur Auswahl. Der Pirkdorfer See liegt am Fuß der Petzen; hier bildet das markante Bergmassiv einen starken Kontrast zu den ruhigeren Ufer- und Tallandschaften.

Im Rosental liegt der Ferlacher Badesee. Ferlach befindet sich am Übergang vom Talboden zu den Karawanken. Flussraum, Hänge und Gebirge geben dem südlichen Landschaftsbild eine klare Richtung: Die Höhenzüge steigen nahe hinter dem Tal an. Damit unterscheidet sich der Blick am See von den offeneren Uferlandschaften im Jauntal.

Mittelkärnten: kleine Seen im sanften Hügelland

Rund um Feldkirchen und Sankt Veit prägen sanfte Hügel, Wälder, Wiesen und landwirtschaftlich genutzte Flächen die Umgebung. Der Flatschacher See liegt nahe Feldkirchen. Er ist flach, sein Ufer ist unverbaut; dazu kommen Wanderwege und ein öffentliches Strandbad. Östlich von Feldkirchen liegt der Maltschacher See. Weinberge und sanfte Kuppen der Nockberge prägen dort den Blick. Beide Seen liegen im Hügelland, doch ihre unmittelbare Umgebung setzt unterschiedliche Akzente: Beim einen fallen Ufer und Waldwege auf, beim anderen die Kulturlandschaft mit den Höhen im Hintergrund.

Zwischen den Ortschaften liegen weitere Gewässer. Der Goggausee in Steuerberg und der Haidensee bei Glanegg gehören zu den kleinen Seen des mittelkärntnerischen Raums. Im Raum Sankt Veit liegen der Hörzendorfer See und der Kraiger See bei Frauenstein; der Längsee bei Sankt Georgen ergänzt die Seenlandschaft zwischen Hügeln und Talräumen. Der Urbansee bei Sankt Urban liegt ebenfalls in der Feldkirchner Umgebung. Diese Verteilung macht Mittelkärnten interessant für Tage, an denen eine kurze Runde am Wasser mit einem Dorf- oder Landschaftsbesuch verbunden werden soll.

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Wasser, Bewegung und Landschaft zusammen denken

Ein Seetag lässt sich nach dem gewünschten Landschaftsbild auswählen. Im Klopeiner-See-Raum stehen mehrere nahe Gewässer mit verschiedenen Ufer- und Tiefenmerkmalen zur Wahl. Der Pirkdorfer See ergänzt den Süden um die Bergkulisse der Petzen. Bei Feldkirchen führt die Umgebung von Flatschacher und Maltschacher See in ein sanftes Hügelland; weiter Richtung Sankt Veit verteilen sich kleinere Gewässer entlang von Ortschaften und Höhen. Wer Bewegung einplanen möchte, kann am Flatschacher See die dort ausgewiesenen Wanderwege nutzen oder Spaziergänge mit dem Blick auf die Uferlandschaft verbinden.

Häufige Fragen zu den Seen in Mittel- und Südkärnten

Welche Seen liegen nahe beieinander bei Sankt Kanzian?

Klopeiner See, Turnersee und Kleinsee liegen in unmittelbarer Nähe zueinander. Auch der Gösselsdorfer See gehört zum südlichen Seengebiet und befindet sich in den Gemeinden Eberndorf und Sittersdorf.

Welcher See ist tiefer: Klopeiner See oder Gösselsdorfer See?

Der Klopeiner See erreicht eine Tiefe von bis zu 48 Metern; beim Gösselsdorfer See sind es bis zu drei Meter. Die beiden Seen unterscheiden sich damit deutlich in ihrer Tiefe.

Welche Seen liegen im Raum Feldkirchen?

Flatschacher und Maltschacher See liegen nahe Feldkirchen. Der Goggausee, der Haidensee und der Urbansee ergänzen die Auswahl in der mittelkärntnerischen Hügellandschaft.

Was prägt die Seenlandschaft im Süden Kärntens?

Im Süden bilden die Karawanken eine markante Bergkulisse. Rund um Sankt Kanzian liegen mehrere Seen nah beieinander; im Rosental verbinden sich Wasser, Talboden und bewaldete Berghänge.