Anders ist Normal

Barrierefreier Tourismus Anders ist Normal
Barrierefreier Tourismus ist für Menschen mit Behinderungen und besonderen Bedürfnissen wichtig

Barrierefreier Tourismus "Anders ist Normal"

Barrierefreier Tourismus "Anders ist Normal" widmet sich Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Das Projekt entstand aus der Tatsache heraus, dass diese Menschen nicht erst in unsere Gesellschaft integriert werden müssen, da sie bereits Teil unserer Gesellschaft sind.

Barrierefreier Tourismus "Anders ist Normal" hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem speziellen Personenkreis ein geeignetes und interessantes Urlaubsangebot mit den Schwerpunkten Kultur, Erlebnis, Bildung und Sport anzubieten. Für dieses Ziel steht der Initiator Harald Lange ein. Gemeinsam mit einigen Interessenverbänden dieser Gruppen werden sowohl Infrastruktur als auch vorhandene Ressourcen gesucht und ausgewählt. Dabei wird auf notwendige Anpassungen geachtet und die zielgruppenorientierten Angebote und Aktivitäten ausgearbeitet und sogar international angeboten.

Barrierefreier Tourismus "Anders ist Normal" sind pure Überzeugung und gelebte Philosophie, nicht nur der Name des Projektes. Die ersten Schritte auf dem beschwerlichen Weg zur Barrierefreiheit wurden erfolgreich unternommen. Einzelne Beherbergungsbetriebe haben inzwischen entsprechende Informationen an die Personengruppen mit besonderen Bedürfnissen weitergeleitet. Erste Urlaubsanfragen bestätigen, dass Interesse besteht und der eingeschlagene Weg der richtige ist.

Barrierefreier Tourismus "Anders ist Normal" wird hervorragend durch den Trägerverein „ATTRAKTIVES ST. ANDRÄ“ unter Führung von Obmann Anton Meyer, der Stadtgemeinde St. Andrä sowie dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz unterstützt. Ein erstes Highlight war das erfolgreiche „Erste St. Andräer Sitzfußballturnier“.

Barrierefreier Tourismus "Anders ist Normal" macht mit seinen erzielten Erfolgen die gemeinsamen Bemühen um die Stärken und Werte des Kärntner Tourismus deutlich. Hier geht es um Ursprünglichkeit, intakte Natur- und Kulturlandschaften, hohe Erholungsqualität, Kultur-, Bildungs-, Sport- und Erlebnisveranstaltungen sowie hochwertige regionale Produkte.

Barrierefreier Tourismus "Anders ist Normal" möchte Gleichberechtigung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Ihnen soll Hoffnung geschenkt und ihr Leben verbessert werden. Das Projekt versucht, diesen Personen ein Stück Normalität zurückzugeben und das Miteinander zu leben.

Die Angebote von barrierefreier Tourismus "Anders ist Normal" sind derzeit einzigartig. Das Projekt ist umso wichtiger, da viele Menschen ihr Bewusstsein erweitern und dabei vielleicht zum ersten Mal an die Menschen mit besonderen Bedürfnissen denken. Im Alltag entgeht das nur zu leicht.

Gisela Müller

Foto: Markus Lenk

Datum: 10.05.2010