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Dellach im Gailtal: Gurina, GeoPark und Berglandschaft

Rund um den früheren Gasthof Post öffnet sich das Obere Gailtal zwischen dem Ortszentrum Dellach, der archäologischen Gurina und den Höhen der Karnischen und Gailtaler Alpen. Geologie, Siedlungsgeschichte und Bergwege prägen unterschiedliche Ausflugsräume innerhalb der Gemeinde.

Gasthof Post in Dellach und seine Umgebung Gasthof Post in Dellach und seine Umgebung Foto: D. Wiedamann - Kaernten-Netz

Dellach im Gailtal und Umgebung: fünf Kurzfakten

  • Dellach liegt im Oberen Gailtal im Bezirk Hermagor nahe der italienischen Grenze.
  • Die Gemeindechronik nennt Dellach 1370 unter der Schreibweise Doelach; Gurina zählt zu den zwölf Ortschaften.
  • Das Besucherzentrum des GeoParks Karnische Alpen befindet sich im Ortszentrum Dellach.
  • Nördlich des Hauptorts liegt die Gurina, eine eisen- und römerzeitliche Siedlung auf einem Hochplateau.
  • Der Reißkofel erreicht 2.371 Meter und ist der höchste Gipfel der Gailtaler Alpen östlich des Gailbergsattels.

Ortszentrum und Berglandschaft im Oberen Gailtal

Die Gemeinde Dellach liegt im südwestlichen Kärnten im Oberen Gailtal. Ihr Gebiet reicht vom Talraum bis zu mehreren Berg- und Höhenlagen und umfasst zwölf Ortschaften. Der Dellacher Dorfwirt liegt am Dorfplatz von Dellach im Gailtal.

Die Bergkulisse öffnet sich zu zwei Seiten: Südlich liegen die Karnischen Alpen, während nördlich die Gailtaler Alpen den Talraum begrenzen. Der Reißkofel bildet mit 2.371 Metern einen markanten Gipfel östlich des Gailbergsattels. Der Hauptort liegt im Talraum; Gurina erhebt sich auf einem Hochplateau nördlich davon, während die Wege zur Jauken in die höheren Lagen führen.

Der GeoPark zeigt die Erdgeschichte der Karnischen Alpen

Im Gemeindezentrum befindet sich das Besucherzentrum des GeoParks Karnische Alpen. Im Gemeindegebiet liegen außerdem der Zollner, der Nölblinger Wasserfall und frühere Bergbauspuren auf der Jauken.

Diese Ziele verteilen sich über das Gemeindegebiet und führen von der Tallage zu Hochflächen und Wasserläufen. Der GeoPark verbindet damit das Besucherzentrum im Ort mit einem weit größeren Natur- und Geschichtsraum. Seine Geotope und Landschaftsformen ergänzen den Blick auf die Besiedlungsgeschichte der Gurina und auf die bergbauliche Nutzung der Höhen.

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Gurina: Siedlungsgeschichte auf dem Hochplateau

Nördlich von Dellach liegt die Gurina auf einem Hochplateau. Die Gemeinde beschreibt den Fundplatz als eisen- und römerzeitliche Siedlung. Der Archäologiepark macht ausgewählte Bereiche sichtbar, darunter Hügelgräber und den Herkulestempel. Der Tempel ist eine Rekonstruktion eines gallo-römischen Umgangstempels. Die antike Architektur wird am historischen Siedlungsort durch die heutige Rekonstruktion sichtbar.

Gemeindeberichte dokumentieren die Grabungskampagnen von 2004 bis 2008 und die anschließende Auswertung von 2009 bis 2011. Gurina ist damit ein eigener Zielpunkt neben Ortszentrum und GeoPark-Besucherzentrum.

Häufige Fragen zu Dellach und seiner Umgebung

Welche Zeitspanne belegen Gesteine der Karnischen Alpen?

Der GeoPark nennt Gesteinsformationen vom Ordovizium bis zur Jurazeit mit erhaltenen Fossilien.

Was können Besucher am Zollner erleben?

Die Gemeinde führt den geologischen Lehrpfad, die Friedenskapelle und den Zollnersee an. Bei der Rosserhütte entstehen in einer Kleinkäserei Käseprodukte.

Wie werden Führungen auf der Gurina angeboten?

Die Gemeinde bietet Führungen für Gruppen ab fünf Personen nach vorheriger Anmeldung an.

Welche Route führt zur Jaukenalmhütte?

Ein dokumentierter Weg beginnt in Dellach oder Leifling und führt über Wieserberg, Siegelberg und Ranzkofel zur Hütte.