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Selpritsch: Marienbildstock, Filialkirche und Pilgerweg

Unterkünfte in Selpritsch

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten zum Thema

  • Der Marienbildstock ist ein Breitpfeilerbildstock mit einem Satteldach aus Holzschindeln und einer großen Nische mit rot gefärbtem Gewände.
  • In der Nische sind die gekrönte Gottesmutter Maria mit Zepter und Kind sowie ein IHS-Jesusmonogramm dargestellt. An den Außenwänden erscheinen der heilige Antonius der Einsiedler, der heilige Florian und der heilige Christophorus.
  • Der Marienbildstock wurde angeblich nach den Franzosenkriegen um 1810 zum Gedenken an gefallene Soldaten errichtet.
  • Die Filialkirche in Selpritsch wurde in mehreren Etappen der 1970er- und 1980er-Jahre außen und innen erneuert.
  • Der Gedenkstein am Ortsfriedhof erinnert an die Opfer beider Weltkriege und des Kärntner Freiheitskampfes von 1918 bis 1920.
  • Der Marienpilgerweg erreicht über den Augsdorfer Waldweg und die Selpritscher Straße die Dorfkirche in Selpritsch. Der Abschnitt zwischen Augsdorf und Selpritsch ist mit 3,3 km angegeben.
  • Für den Schlüssel der Filialkirche ist die Buschenschenke Jost als Anlaufstelle genannt. Sie ist nicht ganzjährig geöffnet; eine vorherige Nachfrage ist daher erforderlich.

Marienbildstock: Bauform und Bildprogramm

Der Marienbildstock fällt durch seine klare Bauform auf: Ein Breitpfeiler trägt das mit Holzschindeln gedeckte Satteldach. In der großen Nische setzt das rot gefärbte Gewände einen deutlichen Rahmen. Dort ist die gekrönte Gottesmutter Maria mit Zepter und Kind dargestellt, außerdem das IHS-Jesusmonogramm. An den Außenwänden kommen drei weitere Heilige hinzu: Antonius der Einsiedler, Florian und Christophorus. So erschließt sich das Bildprogramm nicht nur in der Nische, sondern auch an den Seiten des Bildstocks.

Mit dem Bauwerk ist eine historische Überlieferung verbunden: Es wurde angeblich nach den Franzosenkriegen um 1810 zum Gedenken an gefallene Soldaten errichtet. Die Aussage ordnet den Bildstock einem möglichen Anlass aus der Zeit nach den Kriegen zu; die Entstehung bleibt dabei ausdrücklich als angeblich überliefert.

Kirche und Erinnerungsorte

Die Filialkirche in Selpritsch wurde in mehreren Etappen während der 1970er- und 1980er-Jahre erneuert. Die Arbeiten umfassten sowohl den Außenbereich als auch das Innere der Kirche.

Ein weiterer Ort des Gedenkens ist der Stein am Ortsfriedhof. Er erinnert an die Opfer beider Weltkriege und des Kärntner Freiheitskampfes von 1918 bis 1920. Zusammen mit der angeblichen Entstehung des Marienbildstocks nach den Franzosenkriegen ergibt sich ein Blick auf unterschiedliche historische Bezüge: Der Bildstock ist mit dem Gedenken an gefallene Soldaten verbunden, der Gedenkstein mit den genannten Konflikten des 20. Jahrhunderts.

Marienpilgerweg und Kirchen

Für einen Weg zu Fuß bietet der Marienpilgerweg einen konkret benannten Abschnitt zwischen Augsdorf und Selpritsch. Er führt über den Augsdorfer Waldweg und die Selpritscher Straße zur Dorfkirche in Selpritsch; für diesen Abschnitt sind 3,3 km angegeben. Bei der Planung lässt sich die Distanz so genau dem Teilstück zwischen den beiden Orten zuordnen.

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Von Selpritsch führt der Weg westwärts über einen Wiesen- und Waldweg zur Rosegger Landesstraße und anschließend weiter zur Filialkirche St. Lambrecht. Damit nennt der Wegverlauf sowohl die Dorfkirche in Selpritsch als auch eine weitere Kirche als Ziel. Die Filialkirche in Selpritsch kommt auch in einer konkreten Wanderszene vor: Bei einem Wandertag des Pfarrverbandes kam die Pilgerschar dort vorbei, und die Kirche grüßte mit Glockengeläute.

Wenn Sie den Schlüssel der Filialkirche benötigen, fragen Sie vorab bei der Buschenschenke Jost nach. Sie ist als Anlaufstelle genannt, aber nicht ganzjährig geöffnet.

Selpritsch im weiteren Routenverlauf

Auch die Route „Villacher Alpenstraße vom Wörthersee“ führt über Selpritsch. Ihr Verlauf führt über Velden, Selpritsch, Rosegg, Finkenstein, Warmbad-Villach, Möltschach, die Villacher Alpenstraße, Villach, den Magdalenensee, Zauchen und Wernberg zurück nach Velden. In der Routenfolge steht Selpritsch nach Velden und vor Rosegg; so lässt sich der Ortsname innerhalb dieser Abfolge einordnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Döllach, Glanz, Sankt Veit an der Glan, Millstatt, Verditz, Sankt Andrä, Eisentratten, Liesing.

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