Metnitz entdecken: Kultur, Brauchtum und Wanderwege

Metnitz ist ein lohnendes Ziel für Reisende, die Kulturgeschichte mit einer Wanderung verbinden möchten. Im Ort stehen das Brauchtumsmuseum, die Pfarrkirche und der dazugehörige Karner im Mittelpunkt. Ergänzend beginnt beim Brauchtumsmuseum der erste Teil des Metnitz Rundwanderwegs. So können Sie Ihren Aufenthalt nach Interesse planen: mit einem Schwerpunkt auf Kärntner Brauchtum, auf mittelalterlicher Sakralkunst oder auf einer Bewegungstour über den Marktplatz.

Kurzfakten zum Thema

  • Das Brauchtumsmuseum Metnitz zeigt die originalen wertvollen Kronen und den Stern des Metnitztaler „Kinisingens“, das seit 2014 auf der nationalen Liste des immateriellen Kulturerbes steht.
  • Im Museum können Sie die traditionelle bäuerliche Handweberei kennenlernen; außerdem ist dort ein funktionstüchtiger originaler Webstuhl ausgestellt.
  • Die Pfarrkirche Metnitz ist eine gotische Kirche aus dem 14. bis 16. Jahrhundert mit romanischen Mauern.
  • Zum Kirchenkomplex gehört ein Karner aus dem 14. Jahrhundert mit Totentanzdarstellungen um 1500.
  • Der Karner liegt unmittelbar südlich der Pfarrkirche auf 850 m Seehöhe und ist ein kleiner achteckiger Bau mit steilem Pyramidendach und Dachlaterne.
  • Die Totentanzfresken bildeten einen etwa 1,20 m breiten und insgesamt 50 m langen Fries an der Außenmauer. Eine Kopie des Totentanzes fertigten Walter Campidell und Dietrich Wiedergut 1989 in Freskotechnik an.
  • Der Metnitz Rundwanderweg 1. Teil, auch Wanderweg 6 beziehungsweise Hemmaweg genannt, beginnt beim Brauchtumsmuseum Metnitz und führt über den Marktplatz.

Brauchtum im Museum kennenlernen

Das Brauchtumsmuseum vermittelt einen konkreten Zugang zur regionalen Kultur. Besonders markant sind die Kronen und der Stern des Metnitztaler „Kinisingens“. Die Aufnahme dieses Brauchtums seit 2014 in die nationale Liste des immateriellen Kulturerbes ordnet das Thema in einen größeren kulturellen Zusammenhang ein, ohne dass Sie sich auf eine rein museale Darstellung beschränken müssen. Zur Ausstellung gehört auch die bäuerliche Handweberei. Ein funktionstüchtiger originaler Webstuhl ist ebenfalls ausgestellt.

Für kulturinteressierte Besucher lohnt es sich, die unterschiedlichen Schwerpunkte des Museums bewusst wahrzunehmen: Einerseits geht es um überliefertes Brauchtum, andererseits um eine traditionelle Arbeitsweise. Das ist eine gute Grundlage, um Metnitz nicht nur über einzelne Bauwerke, sondern auch über seine regionalen Ausdrucksformen kennenzulernen.

Pfarrkirche, Karner und Totentanz

Die Pfarrkirche verbindet mehrere Zeitschichten. Ihre gotische Baugeschichte reicht vom 14. bis in das 16. Jahrhundert, zugleich sind romanische Mauern erhalten. Zum Komplex gehört der Karner aus dem 14. Jahrhundert. Seine Lage unmittelbar südlich der Pfarrkirche, die achteckige Form, das steile Pyramidendach und die Dachlaterne prägen sein Erscheinungsbild.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Totentanzdarstellungen. Der Fries an der Außenmauer war etwa 1,20 m breit und insgesamt 50 m lang. Wenn Sie sich für historische Bildprogramme interessieren, können Sie außerdem die 1989 in Freskotechnik angefertigte Kopie von Walter Campidell und Dietrich Wiedergut einordnen. Beim Metnitzer Totentanzspiel finden die Aufführungen auf dem Kirchhof zwischen dem Karner und der Pfarrkirche statt. Dieser Ort ist damit sowohl für die Baugeschichte als auch für die Beschäftigung mit dem Totentanz relevant.

Wanderung und Anreise in die Planung einbeziehen

Der Metnitz Rundwanderweg 1. Teil beginnt beim Brauchtumsmuseum und führt über den Marktplatz. Dadurch lässt sich eine Beschäftigung mit dem Museum mit einem Wegabschnitt verbinden, ohne dass Sie daraus eine bestimmte Gehzeit oder Schwierigkeit ableiten sollten. Wenn Sie lieber kulturelle Stationen vergleichen, können Sie den Rundwanderweg als eigenen Programmpunkt neben Kirche, Karner und Museum betrachten.

Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Metnitz Rundwanderweg anreisen möchten, können Sie für Ihre Planung die Zugfahrt von St. Veit an der Glan nach Friesach und anschließend die Buslinie 660 bis zur Haltestelle „Mentitz Hauptplatz“ berücksichtigen. Prüfen Sie die für Ihren Reisetag passende Verbindung, bevor Sie Ihre Planung festlegen. Bei der Suche nach einem Hotel in Metnitz können Sie anschließend entscheiden, ob für Sie vor allem die Nähe zu den gewünschten Kulturpunkten oder der persönliche Schwerpunkt auf dem Wanderweg ausschlaggebend ist. Konkrete Unterkunftsmerkmale sollten Sie jeweils beim einzelnen Angebot vergleichen.

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Häufige Fragen zu Metnitz

Was zeigt das Brauchtumsmuseum Metnitz?

Zu sehen sind die originalen wertvollen Kronen und der Stern des Metnitztaler „Kinisingens“. Außerdem können Sie traditionelle bäuerliche Handweberei kennenlernen; ein funktionstüchtiger originaler Webstuhl ist ausgestellt.

Was ist am Karner von Metnitz besonders?

Der Karner stammt aus dem 14. Jahrhundert, liegt unmittelbar südlich der Pfarrkirche auf 850 m Seehöhe und besitzt eine achteckige Form mit steilem Pyramidendach und Dachlaterne. An seiner Außenmauer befand sich ein etwa 1,20 m breiter und insgesamt 50 m langer Totentanzfries.

Wo beginnt der Metnitz Rundwanderweg 1. Teil?

Der Weg beginnt beim Brauchtumsmuseum Metnitz und führt über den Marktplatz. Er wird auch als Wanderweg 6 beziehungsweise Hemmaweg bezeichnet.

Wo finden die Aufführungen des Metnitzer Totentanzspiels statt?

Die Aufführungen finden auf dem Kirchhof zwischen dem Karner und der Pfarrkirche statt.

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