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Kreuzen – Kultur und historische Ortsbilder in Kärnten

Unterkünfte in Kreuzen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kreuzen verbindet markante Naturformen mit einem kulturhistorisch geprägten Ortsbild. In der Schlucht zwischen Kreuzen und der Ortschaft Boden steht die Hundskirche, im Volksmund auch Altar genannt: ein aufrechter dreieckiger Dolomitfelsen. Dazu kommen der Kreuzweg bei Schloss Kreuzen, denkmalgeschützte Gebäude und mehrere Erinnerungsorte. Wer eine Reise nach Kärnten mit Geschichte, Ortskultur und besonderen Landschaftselementen verbinden möchte, findet hier verschiedene Anknüpfungspunkte für die eigene Planung.

Kurzfakten zum Thema

  • Die Hundskirche ist ein aufrechter dreieckiger Dolomitfelsen in der Schlucht zwischen Kreuzen und Boden.
  • Bei Schloss Kreuzen führt ein Kreuzweg mit insgesamt 14 gemauerten Stationen von der Straße zur Kapelle hl. Johannes.
  • Schloss Kreuzen steht in Kreuzen 32 unter Denkmalschutz.
  • Die katholische Pfarrkirche hl. Veit und hl. Leonhard sowie der Friedhof in Kreuzen stehen ebenfalls unter Denkmalschutz.
  • Die Kirchenlinde „In der Eben“ steht am Kirchplatz vor der ehemaligen Volksschule und dürfte mindestens 200 Jahre alt sein.
  • Der Dorfbrunnen in Kreuzen entstand im Jahr 1972.

Kultur und Ortsbild in Kreuzen

Zu den kulturhistorisch interessanten Orten zählen Schloss Kreuzen, die Johanneskapelle, die Pfarrkirche und der Friedhof. Der Kreuzweg bei der Johanneskapelle besteht aus 14 gemauerten Stationen und führt von der Straße zur Kapelle hl. Johannes. Die Stationen entstanden wahrscheinlich zeitgleich mit der Errichtung der Kapelle im Jahr 1716. Damit bietet der Kreuzweg einen konkreten Zugang zur religiösen und baulichen Geschichte des Ortes. Wer sich für sakrale Kunst, historische Bauwerke oder regionale Erinnerungskultur interessiert, kann diese Themen bei der Beschäftigung mit Kreuzen miteinander verbinden.

Die katholische Pfarrkirche hl. Veit und hl. Leonhard sowie der Friedhof in Kreuzen stehen unter Denkmalschutz. Schloss Kreuzen ist unter der Adresse Kreuzen 32 als denkmalgeschütztes Bauwerk ausgewiesen. Eine aktuelle Aussage über Öffnungszeiten oder eine allgemeine Zugänglichkeit der genannten Bauwerke ist damit nicht verbunden; für die konkrete Tagesplanung sollten Sie die jeweils geltenden Bedingungen prüfen.

Erinnerungsorte und historische Persönlichkeiten

Das Anton-Koperek-Denkmal vor der Kirche wurde am 19. Juni 2022 feierlich eingeweiht. Es erinnert an den ehemaligen Pfarrer Anton Koperek, der während des NS-Regimes knapp vier Jahre lang in Kreuzen als Pfarrer tätig war und sich stark für polnische Zwangsarbeiter und Jugendliche einsetzte. Der Erinnerungsort ergänzt die baulichen Zeugnisse um eine jüngere historische Ebene. Zusammen mit dem Kriegerdenkmal Kreuzen, das sich an der nördlichen Ecke des Friedhofs befindet, entsteht ein differenziertes Bild der örtlichen Erinnerungskultur.

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Naturdetail und Orientierung im Ort

Die Kirchenlinde „In der Eben“ setzt einen markanten Akzent am Kirchplatz. Sie steht direkt vor der ehemaligen Volksschule und dürfte mindestens 200 Jahre alt sein. Als einzelnes Naturelement verweist sie zugleich auf die lange Entwicklung des Ortsbildes. Einen anderen Charakter hat die Hundskirche: Der aufrechte dreieckige Dolomitfelsen liegt in der Schlucht zwischen Kreuzen und Boden und ergänzt die kulturhistorischen Ziele um ein geologisches Landschaftsmerkmal.

Für Ihre Reiseplanung können Sie daher unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Der Kreuzweg und die denkmalgeschützten Bauwerke sprechen besonders Kulturinteressierte an, während die Hundskirche und die mächtige Kirchenlinde den Blick auf die Landschaft und markante Naturformen lenken.

Weitere Ortsseiten im Portal

Für die weitere Orientierung im Portal können Sie auch die Ortsseiten von Wernberg, Obervellach, Döbriach, Sankt Andrä, Lukowitz, Waidegg, Weißbriach und Passering aufrufen.

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