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Dellach – Gurina, Geopark und historische Wege

Unterkünfte in Dellach

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zu den besonderen Anlässen für einen Aufenthalt in Dellach zählen die archäologischen Zeugnisse auf der Gurina, das Besucherzentrum des GeoParks Karnische Alpen und historische Kirchen- und Wanderziele. Für Ihre Planung lohnt es sich, die unterschiedlichen Themen und die konkreten Anforderungen der Wege im Blick zu behalten.

Kurzfakten zum Thema

  • Der Herkulestempel liegt auf der Gurina nördlich von Dellach und ist die Rekonstruktion eines gallo-römischen Umgangstempels.
  • Ein kurzer Wanderweg führt von einem Parkplatz in Dellach oder vom Parkplatz an der Straßenkreuzung südlich der Gurina zum Tempel.
  • Das Besucherzentrum des GeoParks Karnische Alpen befindet sich im Gemeindezentrum im Ort Dellach.
  • Der Karnische Radwanderweg R3 führt durch das Gemeindegebiet; bei der St. Danieler Hängebrücke befindet sich eine Grillstelle.
  • Der Themenrundwanderweg Wieserberg und Kirche St. Helena ist eine mittelschwere, 6,2 Kilometer lange Rundwanderung.
  • Eine Inschrift im Altarraum der Pfarrkirche St. Daniel nennt 1054 als Errichtungsdatum.

Gurina: Tempel und archäologische Zeugnisse

Der Herkulestempel auf der Gurina ist in dieser Form einzigartig in Österreich. Auf dem Areal befinden sich außerdem Votivtafeln mit venezianischen Inschriften, die zu den ältesten in Österreich zählen. Die ersten systematischen Ausgrabungen auf der Gurina begannen 1884 durch A. B. Meyer. Zusammen geben diese Zeugnisse Einblick in die archäologische Geschichte des Ortes, ohne dass sich die einzelnen Funde auf einen einzigen Zeitraum reduzieren lassen.

Für den Besuch führt ein kurzer Wanderweg entweder von einem Parkplatz in Dellach oder vom Parkplatz an der Straßenkreuzung südlich der Gurina zum Tempel. Die Bedingungen vor Ort sollten Sie vor der Anreise prüfen. Auch das Areal der Hügelgräber am Schmeißerboden ist über die Bergstraße auf die Gurina oder zu Fuß über einen Wanderweg erreichbar. Die Routenbedingungen können sich saisonal ändern; prüfen Sie sie daher vor Ihrem Besuch.

Geoparkzentrum und Radweg

Im Besucherzentrum des GeoParks Karnische Alpen im Gemeindezentrum von Dellach werden ausgewählte Fossilien und Gesteine, interaktive Animationen sowie Filmpräsentationen zur Erdgeschichte von mehr als 500 Millionen Jahren gezeigt. Das Zentrum informiert Wanderer, Touristen und geologisch Interessierte über geologisch interessante Wanderungen und stellt Kartenunterlagen bereit. Damit bietet es einen eigenen Zugang zu den Landschaftsthemen der Region: über Ausstellungsstücke, bewegte Bilder und Orientierung für Wanderungen.

Auch Radreisende finden einen konkreten Bezug zum Ort: Der R3, der Karnische Radwanderweg, führt durch das Gemeindegebiet von Dellach. Bei der St. Danieler Hängebrücke liegt eine Grillstelle am R3. Sie ist als Grillstelle beschrieben; eine Rastplatz-Infrastruktur darüber hinaus ist damit nicht verbunden. Wer den Radweg in die Planung einbezieht, kann diese beiden Angaben getrennt berücksichtigen: den Verlauf durch das Gemeindegebiet und die Stelle bei der Hängebrücke.

Kirchen, Wanderungen und Anforderungen

Die Pfarrkirche St. Daniel bietet einen konkreten historischen Anhaltspunkt: Eine Inschrift im Altarraum nennt 1054 als Errichtungsdatum. St. Helena am Wieserberg ist ein romanischer Saalbau mit kleiner Halbkreisapsis; der spätgotische Turm stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert. Die romanischen Fresken zählen zu den Kostbarkeiten der romanischen Kunst Kärntens. An diesen beiden Kirchen stehen unterschiedliche Hinweise im Vordergrund: in St. Daniel die Datierung durch die Inschrift, in St. Helena Bauform, Turm und Fresken.

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Für eine ausgewiesene Rundwanderung können Sie den Themenweg Wieserberg und Kirche St. Helena TW_N12 in Betracht ziehen. Er ist mittelschwer, 6,2 Kilometer lang und hat einen historischen Hintergrund. Auf der Jaukenalm gibt es mehrere Wanderungen; die bekannteste führt zum Jaukenstöckl. Eine besondere Anforderung gilt beim letzten Aufstieg zum Plateau der Ruine Goldenstein: Dort führt ein schmaler, steiler und mit Absturzsicherungen ausgestatteter Pfad entlang. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Diese Angaben helfen dabei, die Wegwahl an den eigenen Anforderungen auszurichten.

Winterliche Loipeninformation

Eine Gemeindeinformation vom 10. September 2024 nennt für den Winter eine am Gaildamm präparierte Loipe. Ihre beschriebene Strecke verläuft von Kötschach-Höfling über St. Daniel, Dellach und den Nölblinger Steg weiter über Gundersheim-Kirchbach; außerdem wird die Nölblingerloipe genannt. Schnee- und Präparierungsbedingungen können variieren. Prüfen Sie die Angaben zur Loipe vor einer Wintertour, statt die Mitteilung als Garantie für aktuelle Bedingungen zu verstehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Frießnitz, Trögern, Pörtschach Am Wörther See, Alt-Ossiach, Riegersdorf.

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