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Albeck Obere Schattseite: Wegscheiderkreuz und Homburgbach

Unterkünfte in Albeck Obere Schattseite

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Das Wegscheiderkreuz, das Adamikreuz und der Homburgbach stehen in Albeck Obere Schattseite für konkrete Kultur- und Naturbezüge. Beim Wegscheiderkreuz prägen Bauform, Entstehungszeit und Weglage die Einordnung; das Adamikreuz ist mit einem eigenen Gehöftbezug verknüpft. Zum Homburgbach kommen Beobachtungen aus einer Erhebung am 1. August 2000 hinzu.

Kurzfakten zum Thema

  • Das Wegscheiderkreuz hat eine hölzerne Rückwand und ein mit Holzschindeln gedecktes Satteldach.
  • Zum Dach gehören geschwungene Stirnbretter; am Kreuz befindet sich ein gusseiserner Herrgott.
  • Ferdinand Ebenberger vulgo Wegscheider errichtete das Wegscheiderkreuz in den 1950er-Jahren.
  • Als mögliche Motivation gilt Dankbarkeit für seine Heimkehr aus dem Krieg.
  • Das Adamikreuz steht auf einer Wiese unterhalb des Gehöfts vulgo Greier.
  • Der Homburgbach wurde bei einer Erhebung 2000 am erfassten Punkt als natürlicher Wasserlauf eingestuft.
  • An der Mündung wurden damals 1 Meter Breite und 10 bis 20 Zentimeter Tiefe erfasst; die Fischpassierbarkeit wurde am erfassten Punkt für Salmoniden und Koppen als gegeben bewertet.

Das Wegscheiderkreuz: Bauform und Geschichte

Beim Wegscheiderkreuz lassen sich die Bauteile klar unterscheiden: Die Rückwand und die Dachschindeln sind aus Holz, der Herrgott ist aus Gusseisen. Ein Satteldach hat zwei geneigte Dachflächen, die am First zusammentreffen. Die geschwungenen Stirnbretter gestalten die Dachenden und gehören ebenfalls zu den beschriebenen Merkmalen des Kreuzes.

Errichtet wurde das Kreuz von Ferdinand Ebenberger vulgo Wegscheider in den 1950er-Jahren. Möglicherweise tat er dies aus Dankbarkeit für seine Heimkehr aus dem Krieg. Die Entstehungszeit ist damit ungefähr eingeordnet; die Dankbarkeit bleibt eine mögliche, nicht als sicher formulierte Erklärung. Für die historische Einordnung sind diese beiden Angaben auseinanderzuhalten.

Zwei Kreuze, unterschiedliche Ortsbezüge

Die Lage des Wegscheiderkreuzes ist an einen alten Verbindungsweg gebunden: Es steht an dessen Abzweigung zu den Gehöften vulgo Hartis und Moosbauer. Dieser Weg besteht heute nur noch als Feldweg. Wenn Sie diesen Wegbezug für eine konkrete Planung heranziehen, prüfen Sie die aktuellen Zugangsmöglichkeiten vorab.

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Beim Adamikreuz ist dagegen die Wiese unterhalb des Gehöfts vulgo Greier der benannte Ortsbezug. So unterscheiden sich die beiden Angaben in ihrer Orientierung: Beim Wegscheiderkreuz geht es um eine Abzweigung und zwei Gehöfte, beim Adamikreuz um eine Wiese und ein Gehöft.

Der Homburgbach: Beobachtungen mit Datum und Maß

Bei der Erhebung am 1. August 2000 wurde der Homburgbach beim Kremegger in Albeck Obere Schattseite am erfassten Punkt als natürlicher Wasserlauf eingestuft. An der Mündung hielt dieselbe Erhebung eine Breite von 1 Meter und eine Tiefe von 10 bis 20 Zentimetern fest. Diese Maße beziehen sich auf die Mündung und auf die damalige Erhebung.

Auch die Einschätzung zur Fischpassierbarkeit stammt vom 1. August 2000: Für Salmoniden und Koppen wurde sie am erfassten Punkt als gegeben bewertet. Die Angaben beantworten unterschiedliche Fragen. Breite und Tiefe beschreiben die Mündung; die Beurteilung der Fischpassierbarkeit betrifft den erfassten Punkt und ergänzt die Maße um eine ökologische Beobachtung. Wer die Naturbezüge in Albeck Obere Schattseite betrachtet, kann so die baulichen und historischen Details der Kreuze von den zeitlich eingeordneten Angaben zum Bach unterscheiden.

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