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Schloss Elberstein in Globasnitz

Schloss Elberstein ist ein modernes, vom Künstler Johann Elbe geschaffenes Schloss im Ortszentrum von Globasnitz. Mit elf Türmen, Kuppeln und individuell gestalteten Räumen bildet es ein persönliches Bau- und Kunstwerk, dessen Entstehung sich über Jahrzehnte erstreckte.

Burg Elberstein in Globasnitz Wie der Erschaffer der Burg Elberstein in Globasnitz träumen Kinder von Burgen... Foto: Saskia Epler

Schloss Elberstein auf einen Blick

  • Das Schloss steht im Ortszentrum von Globasnitz in Südkärnten.
  • Der Künstler und gelernte Tischler und Maurer Johann Elbe entwarf und errichtete das Bauwerk.
  • Die Silhouette umfasst elf Türme.
  • Die Innenausstattung gehört zu Elbes künstlerischer Arbeit.
  • Am Hemmaberg im selben Gemeindegebiet liegen frühchristliche Kirchen- und Pilgerstätten.

Ein modernes Schloss als Lebenswerk

Elberstein nimmt die Formensprache von Burgen und Märchenschlössern auf und überträgt sie in ein modernes Bauprojekt. Gerade diese Verbindung prägt den Eindruck: Türme und Kuppeln stehen neben handwerklich gestalteten Innenräumen, und das Gebäude gehört als privates Lebenswerk zu Globasnitz’ heutiger Ortsgestalt. Kärnten Werbung führt das Schloss mit seinen elf Türmen als ein Wahrzeichen des Ortes.

Architektur und Innenräume

Zu den prägenden Elementen zählen die elf Türme und gestaltete Kuppeln. Geschnitzte Portale, Türrahmen und Täfelungen sowie handgeschnitzte Decken und Möbel prägen auch die Innenräume; zudem sind Bilder des Bauherrn zu sehen.

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Globasnitz und seine archäologische Umgebung

Elberstein liegt in einem Gemeindegebiet, dessen Geschichte viele Jahrhunderte weiter zurückreicht. Am Hemmaberg wurden fünf frühchristliche Kirchen sowie Wohn- und Pilgerräume aus dem 5. und 6. Jahrhundert freigelegt. Der Hemmaberg zählt zu den frühchristlichen Pilgerstätten im Ostalpenraum; die Wohn- und Pilgerräume geben den Kirchenbefunden einen sozialen Zusammenhang. Funde aus diesem Umfeld sind im Archäologischen Pilgermuseum Globasnitz ausgestellt. Das Museum wurde in einem früheren Schulgebäude eingerichtet, renoviert und im Mai 2006 wiedereröffnet. Zu sehen sind Mosaike vom Hemmaberg und eine rekonstruierte Baptisteriumsapsis, die frühchristliche Taufpraxis veranschaulicht; Münzen, hallstattzeitliche Keramik und keltischer Schmuck veranschaulichen weitere Fundgruppen. Ein Lapidarium im Außenbereich ergänzt die Ausstellung. Die Exponate stehen in Bezug zu den freigelegten Kirchen und den Pilger- und Wohnräumen am Hemmaberg.

Globasnitz liegt in der Region Südkärnten, Rosental und Klopeiner See. In der Gemeinde lassen sich das moderne Schloss im Ortszentrum, das Pilgermuseum und die archäologischen Stätten am Hemmaberg in einen regionalen Kulturraum einordnen. Auch weitere Burgen und Kirchen in Kärnten zeigen unterschiedliche Epochen und Bauformen.

Häufige Fragen zu Schloss Elberstein

Wann begann der Bau, und wann galt das Schloss als fertig?

Johann Elbe berichtete 2026, er habe 1976 mit dem Bau begonnen und das Schloss sei seit 2025 fertig; Verbesserungen nahm er weiterhin vor. Nach seiner Schilderung war das Schloss bereits 1990 bezugsbereit.

Welche Arbeiten übernahm Johann Elbe selbst?

Elbe sagte, er habe beim Schlossbau 14 Berufe ausgeübt. Unternehmen waren nach seiner Auskunft nur zu Beginn beteiligt; den weiteren Ausbau bewältigte er weitgehend selbst.

Wie kann man das Schloss besichtigen?

Besichtigungen sind nach vorheriger Anmeldung möglich. Der Zugang wird mit Johann Elbe vereinbart und gibt Einblick in ein privat gestaltetes Schloss.

Saskia Epler