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Sirnitz-Sonnseite – Kultur und Natur in Albeck

Unterkünfte in Sirnitz-Sonnseite

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sirnitz-Sonnseite ist ein passender Ausgangspunkt für alle, die ihren Aufenthalt mit historischen Bauzeugen, Naturerlebnissen und einer genaueren Erkundung der Gemeinde Albeck verbinden möchten. Zwischen alten Gehöften, Getreidekästen, Kirchen und markierten Wegen zeigt sich eine Landschaft, in der Kulturgeschichte und Bewegung eng nebeneinanderstehen.

Kurzfakten zum Thema

  • Die Gemeinde Albeck liegt im Natur- und Landschaftsschutzgebiet der Kärntner Nockberge.
  • Mehr als 200 km markierte Wanderwege führen zu Aussichtspunkten, Naturdenkmälern, Kirchen und Ruinen.
  • Der Kneippwanderweg beginnt in Sirnitz und führt über rund 1,5 km in die Enge Gurk zu einem kleinen Wasserfall.
  • Der Surtmann Kasten stammt aus dem Jahr 1737 und besitzt einen geschnitzten Holzbalkon mit Herz- und Kelchmuster.
  • Die Pfarrkirche wurde 1179 erstmals erwähnt und besitzt einen Barockkarner aus dem Jahr 1513.
  • In Hochrindl werden die Anderleloipe und die Riaplloipe für klassischen Langlauf und Skating präpariert.

Historische Bauzeugen rund um Sirnitz

Zu den markanten bäuerlichen Bauwerken gehört der Surtmann Kasten. Der Getreidekasten kombiniert ein gemauertes Untergeschoss mit einem zweigeschossigen Blockspeicher. Besonders ins Auge fällt der geschnitzte Holzbalkon, dessen Gestaltung ein Herz- und Kelchmuster zeigt. Das Baujahr 1737 macht den Kasten zu einem anschaulichen Beispiel historischer ländlicher Baukultur.

Das Gehöft vulgo Artzbauer gehört zu den wenigen in der Gemeinde Albeck noch im Original erhaltenen Gehöften. Sein Kellerteil besteht aus Natursteinmauerwerk, darüber liegt ein mehrgeschossiger Wohnbereich aus Holz. Das Gehöft liegt in Sirnitz auf der Sonnseite auf 1.095 m Seehöhe. Wer sich für traditionelle Hofanlagen und die Entwicklung alpiner Siedlungsformen interessiert, findet hier einen konkreten historischen Bezugspunkt.

Auch die Wertzerhube verweist weit in die Vergangenheit. Sie wird bereits im Gurker Urbar von 1326 sowie im Lehensverzeichnis von 1404/1407 erwähnt. Die Wertzerhube hatte außerdem das Schankrecht; dort muss im Mittelalter ein Gasthaus gewesen sein. Der an einem Hang stehende Wertzer Kasten ist ein zweigeschossiger Getreidespeicher in Blockbauweise auf einem Natursteinfundament.

Erinnerungsorte und kirchliche Geschichte

Am Hof vulgo Peyer stehen zwei Getreidekästen. Der obere wurde vom ehemaligen Gehöft vulgo Lindner an seinen heutigen Standort versetzt, bevor die Gebäude dieses Hofes im Zuge einer Flurbereinigung um 1975 abgetragen wurden. Solche Veränderungen machen sichtbar, wie historische Gebäude erhalten und in einen neuen Zusammenhang übernommen wurden.

Das Peyerkreuz ist ein großes Kastenkreuz mit Satteldach, gewellten Stirnbrettern, Rückwand, seitlichen Holzleisten und einem einfach gearbeiteten Kruzifix. Es wurde zum Gedenken an einen Hofbesitzer aufgestellt, der bei Schlägerungsarbeiten auf der Hochrindl tödlich verunglückte. Das heute bestehende Peyerkreuz geht nach Angaben der Familie Mödritscher auf die 1920er-Jahre zurück. Die Pfarrkirche wurde 1179 erstmals erwähnt und als Filiale der Mutterpfarre Altenmarkt geführt. Ihr Barockkarner stammt aus dem Jahr 1513.

Wandern, Wasser und Winterangebote

Für aktive Tage stehen in der Gemeinde Albeck mehr als 200 km markierte Wanderwege zur Auswahl. Die Wege führen zu Aussichtspunkten, Naturdenkmälern, Kirchen und Ruinen. Eine kürzere, klar umrissene Möglichkeit bietet der Kneippwanderweg: Er beginnt in Sirnitz und führt über rund 1,5 km in die Enge Gurk zu einem kleinen Wasserfall. Im Winter ergänzen die in Hochrindl präparierten Anderleloipe und Riaplloipe das Angebot für klassischen Langlauf und Skating.

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Auch die letzte Sirnitzer Wassermühle am Widitschbach gehört zu den besonderen Zielen. Der Mühlenverein hat sie restauriert und nachgebaut; für Interessierte gibt es eigene Mahltage mit Führungen. Für die Anreise nach Albeck führen Wege über das Gurktal mit der B 94 und der B 93 oder von Feldkirchen über die B 93. Als weitere Orientierung innerhalb des Gemeindegebiets können Sie Sirnitz einbeziehen.

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Häufige Fragen zu Sirnitz-Sonnseite

Welche historischen Gebäude sind besonders bemerkenswert?

Zu den wichtigen Bauzeugen zählen der Surtmann Kasten, das Gehöft vulgo Artzbauer, die Wertzerhube und die beiden Getreidekästen am Hof vulgo Peyer.

Wie lang ist der Kneippwanderweg?

Der Weg beginnt in Sirnitz und führt über rund 1,5 km in die Enge Gurk zu einem kleinen Wasserfall.

Welche Wandermöglichkeiten gibt es?

In der Gemeinde Albeck gibt es mehr als 200 km markierte Wanderwege mit Zielen wie Aussichtspunkten, Naturdenkmälern, Kirchen und Ruinen.

Welche Anreise ist möglich?

Albeck ist über das Gurktal mit der B 94 und der B 93 oder von Feldkirchen über die B 93 erreichbar.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Albeck.