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Maria Rain entdecken

Unterkünfte in Maria Rain

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kurzfakten zum Thema

  • „Ewiger Regen“ ist ein Naturschauspiel am Südabsturz des Sattnitz-Koglomerates zur Drau in Maria Rain.
  • Der überregionale Radweg zwischen Ferlach und Klagenfurt führt durch das Gemeindegebiet; Anbindungen führen auf den Drauradweg.
  • Die Pfarrkirche Maria Rain/Žihpolje ist eine 1729 erbaute barocke Wallfahrtskirche am Hemma-Pilger-Weg.
  • Das Plaschkreuz ist der vierte von fünf Giebelbildstöcken am Weg vom Bahnhof Maria Rain zur Wallfahrtskirche.
  • Die Walkingstrecke „Hofstätter Wald“ und die Laufstrecke „Hollenburglauf“ führen jeweils vom Gemeindeamt über ihre beschriebenen Routen zurück dorthin.
  • Von der Kaiserhütte bietet sich ein Ausblick auf das Rosental und die Karawanken.
  • Die Valentinsfähre ermöglicht nach alter Tradition eine Zillenüberfahrt von Glainach über die Drau nach Maria Rain.

Landschaft zwischen Sattnitz und Drau

Bei „Ewiger Regen“ prägen zahlreiche austretende Sickerquellen das Naturschauspiel. Durch sie entstanden beträchtliche Kalktuffbildungen und Rieselfluren. Die Bezeichnung steht für ein konkretes Landschaftsbild am Südabsturz des Sattnitz-Koglomerates zur Drau.

Auch der Fluss prägt die Umgebung: Bei Maria Rain wird die Drau zum Ferlacher Stausee aufgestaut. Ein weiterer Landschaftsblick eröffnet sich von der Kaiserhütte, mit Aussicht auf das Rosental und die Karawanken. Die Kaiserhütte wurde zu Ehren von Kaiser Franz Josef I. errichtet. Wer sich für Wege und Aussichtspunkte interessiert, findet außerdem den Kaiserhüttenweg als Wanderweg in Maria Rain.

Radwege und Routen vor Ort

Für Radfahrende sind zwei Angaben hilfreich: Der überregionale Radweg zwischen Ferlach und Klagenfurt verläuft direkt durch das Gemeindegebiet, und über die Anbindungen von Maria Rain gelangt man direkt auf den Drauradweg. Die Gemeinde beschreibt außerdem zwei Rundrouten mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Die Walkingstrecke „Hofstätter Wald“ führt vom Gemeindeamt über den Radweg R7 und den Hofstätter Wald zur Wallfahrtskirche und wieder zurück zum Gemeindeamt. Der „Hollenburglauf“ ist als Laufstrecke ausgewiesen: Vom Gemeindeamt geht es über die Wallfahrtskirche, Untertöllern und Lambichl sowie den Abschnitt R7/Bahnstrecke zurück. Beide Routen führen an der Wallfahrtskirche vorbei; die eine durch den Hofstätter Wald, die andere über die genannten Ortsteile und Streckenabschnitte.

Wallfahrtskirche und sakrale Baukunst

Die Pfarrkirche Maria Rain/Žihpolje verbindet mehrere Bauzeiten: Die barocke Wallfahrtskirche wurde 1729 errichtet, im Kern umfasst sie jedoch einen spätgotischen Vorgängerbau aus den Jahren 1445/56. Ihr mächtiger barocker Hochaltar stammt aus dem Jahr 1694. Die Kirche liegt am Hemma-Pilger-Weg; Architekturgeschichte und Pilgertradition begegnen sich hier an einem Ort.

Auch Bildstöcke geben den Wegen einen religiösen Bezug. Das Plaschkreuz ist der vierte von fünf Giebelbildstöcken auf dem Weg vom Bahnhof Maria Rain zur Wallfahrtskirche und eine Station der alljährlichen Fronleichnamsprozession. Beim Ounitschkreuz findet alljährlich die österliche Speisensegnung statt. So gehören die Kreuze nicht nur zum baulichen Erbe, sondern auch zu wiederkehrenden örtlichen Traditionen.

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Das Danielskreuz ist ein reich bemalter Giebelbildstock mit begehbarer Nische und einem mit Holzschindeln gedeckten Kippwalmdach. Dort werden wiederholt Maiandachten gefeiert. Am Mittwoch vor Christi Himmelfahrt führt von dort eine Bittprozession zur Pfarrkirche in Göltschach. Wenige Kilometer östlich von Maria Rain steht außerdem die gotische Filialkirche St. Ulrich, die 1453 urkundlich als Filialkirche von Köttmannsdorf erwähnt wurde.

Ausflüge und praktische Orientierung

Ein Ausflugsführer von 2023 nennt die Wallfahrtskirche in der Kirchenstraße 61, 9161 Maria Rain, als Ausgangspunkt der beschriebenen Tour. Für die Wanderung von dort zur Bischof-Paulitsch-Kapelle gibt derselbe zeitliche Rahmen weniger als eine halbe Stunde an; die tatsächliche Gehzeit kann je nach Bedingungen variieren. Wenn Sie diese kurze Tour einplanen, berücksichtigen Sie die Angabe daher als Orientierung und nicht als feste Zeitvorgabe.

Die Valentinsfähre ermöglicht nach alter Tradition eine Überfahrt mit der Zille von Glainach über die Drau nach Maria Rain. Als Besucherangebot war sie am 4. September 2026 gelistet. Prüfen Sie vor einem Besuch die Termine der Überfahrt. So lässt sich die Fährverbindung als eigener Ausflugspunkt planen, während Radwege, Pilgerweg und die beschriebenen Routen weitere Anhaltspunkte für die Gestaltung Ihres Aufenthalts bieten.

Wenn Sie ein Hotel in Maria Rain suchen, können Sie Ihre Interessen als Maßstab für die Reiseplanung nehmen: Radfahren, sakrale Baukunst, örtliche Traditionen oder Wege durch die Landschaft. Die genannten Orte und Routen bieten unterschiedliche Themen, die sich einzeln erkunden oder bei der Planung miteinander verbinden lassen.

Weitere Reiseziele entdecken: Radsberg, Launsdorf, Hinterkoflach, Althofen, Sankt Oswald, Eberstein, Stöcklweingarten, Knappenberg

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