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Minimundus in Klagenfurt: Architektur im Kleinformat

Minimundus in Klagenfurt Kinder erwartet viel Spaß in Kärnten! Foto: Saskia Epler

Minimundus liegt am Wörthersee in Klagenfurt und macht Bauwerke aus vielen Ländern in kleinem Maßstab nebeneinander sichtbar. Rund 170 Modelle aus mehr als 50 Ländern stehen im Freigelände; eine 1.500 Quadratmeter große Indoor-Erlebniswelt ergänzt den Rundgang. Die Anlage verbindet Architekturvergleich, Modellbau und interaktive Ausstellung.

Minimundus in Klagenfurt: Kurzfakten

  • Das Vorläuferprojekt „Minieurop“ wurde 1958 vom Verein RETTET DAS KIND übernommen; Minimundus öffnete 1959.
  • Das Außengelände umfasst rund 26.000 Quadratmeter, der Indoorbereich rund 1.500 Quadratmeter.
  • Zu sehen sind rund 170 Modelle aus über 50 Ländern.
  • Neben Gebäuden und Bauwerken umfasst die Modellwelt auch Züge, Brücken und Schiffe.
  • Minimundus gehört dem Verein RETTET DAS KIND Kärnten, der mit dem Projekt Kinder und Jugendliche unterstützt.

Vom Minieurop zur kleinen Welt am Wörthersee

Die Anfänge reichen in die späten 1950er-Jahre. Unter dem Namen Minieurop gab es zunächst 20 europäische Modelle. 1958 übernahm Hofrat Peter Zojer, damals Landesobmann von RETTET DAS KIND, das Projekt mit der Idee, Sehenswürdigkeiten aus aller Welt an einem Ort zu versammeln. Der Name Minimundus entstand in dieser frühen Phase; die Eröffnung folgte am 3. Juli 1959.

Im Lauf der Jahrzehnte wuchs die Fläche auf rund 26.000 Quadratmeter. Seit 2016 ergänzt eine Indoor-Erlebniswelt das Freigelände. Der Trägerverein beschreibt die Entwicklung als Schritt zu einer Ausstellung, die den Modellrundgang im Freien mit interaktiven Stationen innen verbindet. Der Eigentümer RETTET DAS KIND Kärnten ordnet den Besuch zugleich in seine soziale Arbeit ein: Einnahmen unterstützen Kinder und Jugendliche in Kärnten.

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Architektur und Verkehr im Miniaturmaßstab

Der Vergleich steht im Zentrum des Besuchs. Bekannte Bauwerke aus verschiedenen Ländern werden auf engem Raum in ähnlichem Maßstab sichtbar; die Modelle lassen Unterschiede in Bauform, Materialwirkung und Silhouette nebeneinander erkennen. Die Ausstellung umfasst nicht nur religiöse oder staatliche Monumente, sondern auch Brücken, Züge und Schiffe. Dadurch begegnen Besucherinnen und Besucher sowohl Architektur als auch technischer Infrastruktur.

Die Modelle reichen von weithin bekannten Bauwerken bis zu Verkehrsmitteln und technischen Anlagen. Die Indoor-Ausstellung ergänzt den Außenrundgang um einen eigenen Bereich für Vermittlung und Erleben. Die Verbindung der beiden Bereiche ist ein wesentlicher Unterschied zu einem reinen Freiluft-Miniaturpark.

Minimundus ist außerdem ein Teil des Klagenfurter Wörthersee-Ufers. Der thematische Einstieg Kultur, Modelle und Entdeckungen mit Kindern verbindet das Ziel mit weiteren Familienfragen. Für die Stadtlage führt der Überblick zu Klagenfurt und Wörthersee weiter; wer den Besuch mit Natur und Bewegung kombinieren möchte, findet ergänzende Ziele im Familienüberblick zu Natur, Wasser und Bewegung.

FAQ zu Minimundus

Welches Modell ist das höchste?

Der CN Tower ist mit 23 Metern das höchste Modell in Minimundus.

Wie aufwendig war der Bau des Petersdom-Modells?

Der Bau des Petersdom-Modells dauerte sechs Jahre und kostete 730.000 Euro. Es besteht hauptsächlich aus Travertin.

Welche Angebote prägen den Indoorbereich?

Zur Indoor-Erlebniswelt gehören interaktive Stationen, ein 4-D-Kino und eine Modelleisenbahn mit historischen Zuggarnituren.